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Technische Details der Next-Gen




Bis vor Kurzem hüllte sich Nokia noch in Schweigen, was ihre neue N-Gage Generation betraf. Doch nun wurde der Schleier gehüllt und neben einen neuen Logo konnten wir auch die ersten Geräte dieser wundersamen Evolution des N-Gage bestaunen. Grund genug, diese einmal aus technischer Sicht unter die Lupe zunehmen und mal auf den Zahn zu fühlen, mit welcher Rechenkraft die neuen Games auskommen müssen.

Den Anfang macht hiermit das N73, welches als schwächster Vertreter mobiler Telefone mit diesem neuen Feature gilt. Hier verbaute Nokia zwar auch ihre Benutzeroberfläche Series 60 mit Symbian als Betriebssystem, aber als CPU kommt ein eher veralteter Arm9 Prozessor mit einer Taktrate von 220Mhz zum Einsatz. Selbst der alte N-Gage besaß schon einen Arm9 Risk Rechenkern, welcher jedoch nur mit 104Mhz getaktet war. Zu dieser Leistung gesellen sich noch ca. 14Mb freier Arbeitsspeicher. Desweiteren findet das N73 Verbindung zu Nokias Online Dienst N-Gage Arena über das GPRS, EDGE sowie UMTS Netz. Leider wurde dem mobilen Funker keine Wlan Antenne spendiert, welches dem kostenlosen Internet Zuhause sehr zugute gekommen wäre. Positiver dagegen geht es beim 2,4 Zoll großen Display zu, welches mit 320*240 Pixeln und einer Farbtiefe von 16,7 mio. Farben detailgetreue Bilder liefert. Auch ist Bluetooth der Klasse 2.0+EDR sowie Infrarot anbord, was den Datenverkehr in unmittelbarer Nähe erleichtert. Nebenbei gesellen sich noch für Nokiahandys typische Standardfeatures wie Mp3 Player, umfangreiche Organizerfunktionen, ein Radio und eine 3.2 Megapixel Kamera samt Autofokus dazu. Als Speicher dient in diesem Handy die Mini-SD Karte, welche sich mit bis zu max. 2 Gb auf das Handy versteht. Einzigster Wermutstropfen: Über die Akkuausdauer kann momentan noch keine Angaben während des Spielens gemacht werden. Aber mit einem Standby von 14,5 Tagen ist diese dem alten N-Gage gegenüber um einiges gestiegen.



Als nächstes Erwarten uns gleich vier weitere Kandidaten: Das N93 sowie die i-Version, als auch das N95 und die überarbeitete Version inklusive 8 Gb großem Langzeitgedächtnis in Form eines Chips. Diese Handys haben eins gemeinsam: Sie besitzen den gleichen Prozessor sowie einen eingebauten Grafikbeschleuniger. Als CPU kommt hier ein Arm11 Prozessor zum Zuge, welcher eine Taktfrequenz von 332Mhz besitzt. Der Arbeitsspeicher bemisst mindestens 18Mb, bei den beiden N93 Funkern handelt es sich um immerhin schon 22Mb. Das Highlight ist jedoch das N95 8 Gigabyte Edition, welches mit insgesamt 90Mb freien Ram daherkommt. Selbst die PSP arbeitet nur mit 32Mb, die Neue hingegen schon mit 64Mb. Neben den üblichen Netzfunktionen des N73 besitzen die beiden N95 noch ein weiteres Feature: Mit HSDPA gehen die Handys im theoretischen Bereich mit bis zu 3,6 Mbits ins Netz. Im normalen Fall arbeiten die beiden Internetmeister aber mit immerhin bis zu 2 Mbits, was eine Gechwindigkeit von DSL 2000 entspricht. Beim Display gibt es kaum Unterschiede innerhalb dieser vier Multimediaboliden: Zwar unterscheidet sich die Größe zwischen 2,4 bis 2,8 Zoll, die Auflösung ist aber bei allen 320*240 Pixel und die Farbtiefe beträgt wie beim N73 schon 16,7 mio Farben. Um noch einen wesentlichen Vorteil hervor zu heben: Alle vier Geräte besitzen eine eingebaute Wlan Antenne. Somit steht dem Online Vergnügen zumindest Zuhause nicht die Rechnung im Weg. Um die Spiele auch ordentlich Speichern zu können kommen bei den folgenden Handys zwei verschiedene Speicherkartentypen zur Wahl: Die beiden Klapphandys arbeiten jeweils mit Mini-SD Karten, das N95 versteht sich dabei auf Micro-SD. Der Doppelslider mit eingebauter Speichererweiterung kommt dagegen ohne irgendeine Speicherkarte aus, hat er doch von Werk aus schon 8 GB im Gepäck. Leider lässt sich auch bei diesen Handys nichts über die Ausdauer sagen, mit einer Standby Zeit von über 11 Tagen dürften diese jedoch für den mobilen Einsatz geeignet sein.

Zu guter Letzt nehmen wir noch das angekündigte N81 und seinen Bruder mit eingebauten 8 Gb Flashspeicher auseinander. Diese besitzen auch einen Arm 11 Prozessor, welcher jedoch mit fulminativen 369 Mhz an den Start geht. Als Zwischenspeicher verrichten diesmal 42 Mb ihren Dienst. Was fehlt? Genau, der Grafikbeschleuniger wurden bei den beiden schicken Slidern einfach weggelassen. Desweiteren bietet das N81 und sein Bruder die gleichen Netzfunktionen wie das N73, versteht sich mit Wlan wie seine Kollegen der N9er Reihe und auch das Display bietet keine Änderungen. Weiterhin versteht sich der Kleinere von beiden auf Micro-SD Karten, der Große hat so etwas schon garnicht mehr nötig. Da es noch kein fertiges Gerät zum antesten gibt, können wir uns bei der Akkulaufzeit nur auf die Angaben des Herstellers beziehen: 17 Tage Standby. Das spricht schon eine eigene Sprache.

Im Allgemeinen gilt: Alle Handys besitzen Nokias Oberfläche, für das Betriebssystem Symbian, Series 60 der dritten Edition. Daraus folgt, das alle Handys mit Mp3 Player, Outlookfunktionen zur Organisation von Terminen, Kontakten, Aufgaben, etc., wechselbare Themen zur individuellen Einstellung der Benutzeroberfläche, Mp3 Klingeltöne, Digitalkamera, USB Anschluss an den PC, Java MIDP 2.0 und etliche andere Features, die diese Liste viel zu lang werden liesen. Die oben genannten Details sind spezifisch auf die Handys bezogen und sollen einen Eindruck der technischen Möglichkeiten zeigen, welche zum Spielen mit N-Gage 2 genutzt werden. Auch sind die hier genannten Daten rein theoretischer Natur, wie es sich in der Praxis verhält vermag keiner momentan zu sagen. Die Angaben stammen vom Hersteller selbst.


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Autor: Hans Kratochwil
Datum: 07.09.2007

Kategorie: Hardware
Umfang: 1 Seiten



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