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Review vom 01.09.2005

  Glimmerati



WERTUNG:
80%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Wagen
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Meinungen:
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Komplettlösung
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Rennspiele gibt es wie Sand am Meer. Auf dem ersten Blick mag Gimmerati zwar wie ein gewöhnlicher Genrevertreter aussehen, ist aber bei näherem Hinsehen etwas gänzlich anderes. Bei diesem Titel bekommt man alles zu sehen, was Männerherzen höher schlagen lässt. Schöne Autos, wundervolle Umgebungen und natürlich hübsche Frauen. Doch reicht dies aus, um einen Top-Hit zu schaffen?
Was man von Anbeginn an Glimmerati feststellen kann, ist, das es anders sein möchte als gewöhnliche Racer, in denen man bei Nacht durch Großstädte fährt und illegale Wettrennen abschließt. Es wurde besonderer Wert auf den Storymodus gelegt und hier kommen neben heißen Flitzern auch die weiblichen Kurven ins Spiel. Die Story des Spiels in der Zusammenfassung sieht wie folgt aus:

Der Spieler schlüpft in die Rolle eines reichen Erben. Dieser hat zwar durch seine Erbschaft Unmengen an Geld und Ruhm erlangt, doch noch lange keinen Respekt auf den Straßen und bei den Medien. Dank eines glücklichen Zufalls gelang es dem Protagonisten, in einem Rennen gegen die Berühmtheiten des Glimmerati Clubs anzutreten und erhält vom Präsidenten des Clubs eine vorläufige Mitgliedskarte. Ziel ist es, dass sich der Spieler Stück für Stück seinen Respekt erntet und später in der viel verzweigten Story sogar die Möglichkeit hat, selbst der Präsident des Glimmerati Clubs zu werden.

Im Storymodus gestaltet sich folgendermaßen: Der Spieler wird in eine schillernde Comicwelt versetzt und kann, während die Geschichte erzählt wird, mit den sieben Mitgliedern des Glimmerati Clubs interagieren. Dabei ist die Strukturierung dieses Storymodus eher wie ein Menü voller Figuren, bei denen man verschiedene Entscheidungen trifft. Man kann nicht selbst im Club herumspazieren. Die Clubmitglieder sind alle von Grund auf verschieden und haben ihre eigenen Persönlichkeiten. So ist zum Beispiel der werte Herr Maxwell McCain ein Draufgänger und Weiberheld, die hübsche Dame Nicole Clayworth spielt zwar auch mit ihren Reizen, ist aber eher sanftmütig und lässt sich auf Wunsch auch mit dem Spieler ein. Sogar ein deutscher Filmstar namens Klaus Schumacher (Anm. d. Red: Nein, er ist nicht verwandt oder verschwägert mit den Schumacher Brüdern) ist mit von der Partie. Es liegt am Spieler, wie er nun mit diesen Charakteren interagieren möchte und was sich somit für Missionen aktivieren lassen. Neben den klassischen Rennen und Herausforderungen, in denen es gilt, dem Gegner sein Auto abzujagen, gibt es aber auch einige neue Ideen.
Als Beispiel eine Mission, in der es darum gehen wird, einen Freund vor schnüffelnden Paparazzi abzuschirmen. So fährt man ein Rennen zusammen mit seinem Freund und muss die Verfolger ablenken, ohne selber von der Boulevardpresse fotografiert zu werden. (Anm. d. Red.: Ist eigentlich schon jemanden aufgefallen, dass die Presse in Spielen oder Filmen immer finster, böse und gemein ist?)
Eine andere Mission wäre zum Beispiel, einen mit weiblichen Models gefüllten Transporter möglichst schnell und geschickt durch eine Stadt zu transportieren. Die weiblichen Insassen, werden sich auch erkenntlich zeigen, falls man die Mission erfolgreich absolviert...
Zwischensequenzen und bebilderte Szenen setzen die Story fort und hier kommen auch die Flirtkenntnisse des Spielers zum Einsatz, denn wie gesagt geht es im Spiel auch um heiße Frauen, die euch nach erfolgreichen Missionen auch… sagen wir es so… besonders belohnen… mit ihrem Wohnungsschlüssel zum Beispiel….

Insgesamt gibt es 50 verschiedene Missionen oder Events, die der Spieler beschreiten kann. Die Handlung des Spiels ändert sich, je nachdem für welche Missionen man sich entscheidet. So kann man das Spiel auch mehr als nur einmal durchspielen und hat die Möglichkeit auf alternative Enden. Das Grundschema sieht jedoch wie folgt aus: Zunächst muss man sich im Glimmerati Club etablieren, danach ist das Ziel, von den Medien entdeckt zu werden, bei den Ladies Eindruck zu erwecken und das letzte Ziel ist Macht und Einfluss zu erlangen, um eventuell der Präsident des Glimerati Clubs zu werden.


Steuerung:
In Sachen Steuerung macht Glimmerati, je nachdem, welches Fahrtzeug man besitzt, eine mehr oder weniger gute Figur. Die Eigenschaften sind stark verschieden und man muss sich erst einmal an die Fahrweisen der unterschiedlichen Fahrzeuge gewöhnen. Hat man dies aber raus kann man mühelos seine Geschichte fortsetzen. Durch die eigenwillige Perspektive kann es aber schon öfters vorkommen, dass man aus Versehen an Wände und Absperrungen knallt. Dies wirkt sich negativ auf eure Reputation aus, denn je mehr Schaden, desto unfähiger seit ihr als Fahrer.

Grafik:
Der Spieler wird während seines Abenteuers durch zahlreiche exotische Lokations fahren. So wird man zum Beispiel am Hafen von Monaco sein Gummi lassen können und anstelle des Nordpols müssen für Wintermissionen die Alpen her halten. Blauer Himmel, weißer Schnee, Burglandschaften, etc. sind sehr detailgetreu und hübsch anzusehen. In Sachen Fahrzeugen werdet ihr neben klassischen Rennboliden auch in das Cockpit von Speedboats oder einem Raketenwagen steigen können und dort auf dem Gewässer oder auf einer Teststrecke dem Geschwindigkeitsrausch verfallen. Typischerweise hat jedes der insgesamt 12 freispielbaren Fahrzeuge ein eigenes Verhalten und wird von den Witterungseigenschaften beeinflusst.
Für Glimmerati 2 würden wir uns nur Wünschen, dass die Strecken ab und an etwas übersichtlicher sind und Kurven deutlicher zum Vorschein kommen.

Sound:
Bei Glimmerati trägt die Musik viel dazu bei, um die Atmosphäre des Spiels voranzutreiben. Sehr schöne Musiktitel im Storymodus sorgen für entspannte Nerven. Die Sounds in den Rennen hingegen kommen nicht ganz an diese Qualität heran. Insgesamt jedoch positiv.


Features:
Neben dem Storymodus bietet das Spiel auch ein klassisches Quick Race und natürlich das beliebte Time Trial. In Sachen Multiplayer hat man die Möglichkeit, mit bis zu vier Spielern gegeneinander via Bluetooth zu spielen.
Sehr schön ist die Gestaltung der vielen Rennstrecken gelungen, die einen teilweise durch das nächtliche Monaco und andere Großstädte führen. Dabei muss auf einer Karte der Zielpunkt erst einmal erschlossen werden, um dann über den kürzesten Weg dorthin zu gelangen.

Multiplayer:
Die Arena bietet noch andere Möglichkeiten. Im Laufe des Spiels werden eure Rekorde, Trophäen und Errungenschaften bei den Frauen in einem Logbuch gespeichert. Im Singleplayermodus könnt ihr so nachvollziehen, welchen Weg der interaktiven Story ihr eingeschlagen habt. In der N-Gage Arena werden diese Daten gespeichert und können von anderen Mitspielern abgerufen werden, um festzustellen, wer der beste Glimerati-Spieler da draußen ist. So werden neben den Bestzeiten auch die Errungenschaften in Sachen Ruhm und Ehre im Storymodus festgehalten und spielen eine Rolle um den Arena-Bestrang. Da man sich mehr auf den Storymodus konzentriert hat, wurde auf das Features des Shadow-Racings verzichtet.

Fazit:

Micro Mashines im Glamouuur-Look trifft auf Leisure Suit Larry. Funkelnde Autos, hübsche Frauen sollen den Spieler den Rennsport auf eine neue Weise erfahren lassen. Der Storymodus ist durchaus amüsant, doch trotz der unterschiedlichen Missionen ist das eigentliche Spiel, die diversen Rennen, immer noch verhältnismäßig eintönig. Doch wer sich mit diesem Spiel identifizieren kann und ein wenig Glitzer und Glimmer vertragen kann, sollte diesen Titel unbedingt anspielen. Kleine Mängel in der Steuerung verzeiht man dann gerne.

Kevin Jensen für N-Page.de





Packshot

Details

Publisher:
Nokia

Developer:
Bear Bug

Genre:
Racing

Release:
Juli 2005

Multiplayer:
1-4 Spieler

Screenshots:
(zum Vergrößern anklicken)

shot1

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