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Preview vom 26.07.2004

  Virtua Cop



Segas bisherige N-Gage Ambitionen waren nicht besonders von Erfolg gekrönt. Virtua Tennis scheiterte am lahmen Gameplay, Super Monkey Ball Jr. war eine abgespeckte Game Boy Advance Version und Sega Rally erschien nicht einmal außerhalb von Asien und soll laut dortigen Berichten eines der miesesten Games überhaupt sein. Einzig Puyo Pop war ein Spiel, bei dem man nicht viel falsch machen konnte und welches immer wieder für ein Game zwischendurch gut ist.

Virtua Cop und Alien Front sind die nächsten Sega-Spiele, welche sich der Öffentlichkeit stellen müssen. Ersteres ist uns dank freundlicher Unterstützung von Nokia bereits als Beta-Version in die Klauen gefallen und so können wir euch berichten, ob man sich dieses Mal etwas mehr Mühe gegeben hat.

Als erstes fällt einem beim Spielstart das Logo der X-Forge Engine von Fathammer auf. Diese Lösung für 3D-Spiele war bereits für die Spiele Red Faction und Moto GP im Einsatz, was nicht unbedingt ein positives Licht auf sie wirft. Sind beide Games doch vor allem für eine minimalistische Grafik bekannt. Dafür hat Fathammer aber bereits Arcade-Shooter-Erfahrung, und zwar auf dem P800 von Sony Ericsson im Spiel Men in Black 2, welches für damalige (und auch heutige) Verhältnisse ein gar nicht mal schlechtes Spiel darstellt.

Virtua Cop selber ist die Umsetzung eines alten Arcade-Hits von Sega, in welchem der Spieler mit einer Lightgun bewaffnet auf virtuelle Gegner ballern darf. Aus diesem Grund wurden Teil 1 und 2 übrigens hierzulande indiziert! Fragt sich also, ob die N-Gage Fassung besser dran sein wird.
Lightgun-Spiele auf dem N-Gage... Wie soll das funktionieren? Bekommt man zum Spiel eine winzige Infrarot-Pistole, mit der man dann punktgenau Gegner meucheln kann? Nein, ganz so kompliziert ist das Ganze dann doch nicht. Wie im guten alten Moorhuhn lenkt man mit dem Joypad ein Fadenkreuz über den Bildschirm. Geballert wird mit der 5, Nachgeladen mit der 7. Fertig ist die Steuerung!

Und diese klappt erstaunlich gut. Auch wenn es nicht so einfach ist, immer den Gegner genau zu treffen: Unfair oder unnötig kompliziert wurde das Spiel nicht gemacht. Natürlich spielt es sich auf den Tasten des N-Gages schwerer als mit Lichtpistole in Spielhalle und auf der großen Heimkonsole. Trotzdem eine spaßige Variante.
Vor allem im Multiplayer ist die Jagd nach den Punkten ein großes Vergnügen. Der schnellere Schütze ist schließlich der mit der höchsten Highscore. Und da hält der Spielspaß lange vor!

Sound und Grafik sind auf dem gleichen Niveau wie der inzwischen in Pension gegangene Spielhallenautomat. Kleine Sprachsamples lockern das Geballere auf, die Animationen der Figuren können sich sehen lassen. Einzig die ewigen Ladezeiten vor jedem Level nerven - zwar wird der gesamte Abschnitt in den N-Gage geladen, doch nach einem Game Over geht dieser Spaß wieder von vorne los...

Prognose:
Virtua Cop sieht aus wie das Original und spielt sich dank guter Steuerung flüssig. Ob man allerdings für den gerade einmal vier Level (und nur einem Endgegner!) starken großen Bruder vom Moorhuhn den Vollpreis zu zahlen bereit ist, war bereits damals Anlass zur Diskussion. Spaß macht die Umsetzung (vor allem zu zweit) auf jeden Fall. Dank Arena-Unterstützung kann man so bald auch die eigenen Highscores mit denen der ganzen Welt messen. Wenn die Entwickler noch den einen oder anderen Ruckler und Hakler entfernen ist der N-Gage endlich um ein gutes Sega-Spiel reicher.

Christian Nork für N-Page.de
Vielen Dank an Nokia für die freundliche Bereitstellung der Beta-Version





Packshot

Details

Publisher:
Nokia

Developer:
Sega

Genre:
Shooter

Release:
August 2004

Multiplayer:
2

Screenshots:
(zum Vergrößern anklicken)

shot1

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